Düsseldorfer Jonges

Tischgemeinschaft im Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.

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22.09.2019

Bei herrlichem Wetter erzählt uns Dr. Ralf Fellenberg vom Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl (ebenfalls ein Düsseldorfer Jong) von der Geschichte der Steilstrecke Erkrath – Hochdahl, gebaut ab 1827.

 

Die Verbindung von Düsseldorf nach Elberfeld (heute Wuppertal Hbf) befuhr die erste Eisenbahn in Westdeutschland. Ein Teilstück bis Erkrath wurde bereits am 20.12.1838 in Betrieb genommen. Im weiteren Verlauf war eine für Lokomotiven der damaligen Zeit fast unüberwindliche Steigung zwischen der Rheinebene (Erkrath) und dem beginnenden Bergischen Land (Hochdahl) zu überwinden.

Auf ca. 2500 m Länge war dies ein Höhenunterschied von ca. 82 m. Dies konnte nur mit technischen Meisterleistungen der Ingenieure bewältigt werden. Eine Seilzuganlage, die erst mit einer Dampfmaschine, später allein mit Umlenkrollen betrieben wurde, ermöglichte bis 1926 den Zugbetrieb. Bis 1963 wurde den Dampfzügen mit Vorspann- und Schiebelokomotiven geholfen, die Steilrampe zu überwinden, danach schafften es Elektroloks fast problemlos alleine.

Quelle: www.lokschuppen-hochdahl.de

 

 

Wichtige Hinweise an die damaligen Fahrgäste

Uli überreicht ein kleines Dankeschön an Ralf Fellenberg

Anschließend stärkte sich die Gruppe in der sehr idyllisch gelegenen Mahnertmühle in Haan.